Das Hochmoor Kendelmühlfilzen

moorSeit 1. Februar 1992 ist eine Fläche von nahezu 800 Hektar unter Schutz gestellt. Von Mietenkam im Osten, Grassau im  Süden, Rottau im Westen und vom Torfbahnhof im Norden führen Wege in das Hochmoor. Durch eine lange Nutzungsgeschichte hat sich die Moorlandschaft auf weiten Flächen stark verändert und bietet dadurch abwechslungsreiche Eindrücke. Vom Handtorfstich bis zu Gleisstrecken der einstigen Feldbahn und vom Torfmoosrasen bis zu lichten Birkenwäldern ist in  der Filzen alles zu entdecken. Wer dazu mehr wissen möchte,  sollte das Bayerische Moor- und Torfmuseum besuchen.








In den Jahren 1999 bis 2001 wurden im Rahmen des LIFE Prgramms der EU umfassende Massnahmen zur Vernässung von ehemaligen Torfabbauflächen durch- geführt. Dabei wurden die für den Torfabbau notwendigen Entwässerungsgräben teilweise verfüllt und Flachgewässer im Bereich ehemaliger Torfabbauflächen aufgestaut, um den natürlichen Wasserhaushalt des Hochmoores wieder herzustellen. Erste Erfolge sind bereits sichtbar: Typische  Hochmoorpflanzengesellschaften, zu denen z. B. Torfmoose, Sonnentau und Wollgras gehören, haben sich auf diesen Flächen wieder angesiedelt.