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Schmalspur 880 mm Spurweite
Seit der Entstehung der Strafanstalt Bernau 1920 wurden die Strafgefangenen täglich mit einer Feldbahn zum 2 km entfernt
liegenden Torfbahnhof
und von dort weitere 2 km in die Kendlmühlfilzen gefahren. Die Gesamtlänge der Gleisstrecken betrug
30 km. Am Torfbahnhof wurde der Torf entweder direkt auf die Bahn verladen oder zuerst zu Streutorf weiterverarbeitet. Einen Teil der dafür nötigen Einrichtungen kann man heute noch erkennen. Anhand eines Diorama, kann man sich ein Bild der Feldbahnstrecken um 1950 machen.
 Bild: Foto Schmuck
Schmalspur 600 mm Spurweite
Die Spurweite 880 mm war bei den bayerischen Torfwerken nicht die Regel. Weit verbreitet war jedoch die Spurweite 600 mm. Deshalb entstand am Torfbahnhof auf ca. 300 m eine
Feldbahnstrecke parallel zur Hauptbahn München-Salzburg in östlicher Richtung. Diese Strecke hat keinen geschichtlichen Bezug zum Betrieb am
Torfbahnhof, ermöglicht es aber, dem Besucher Feldbahnfahrzeuge, die bei anderen bayerischen Torfwerken im
Einsatz waren, im Betrieb vorzuführen.
Diesen Sammlungsbeständen an rollendem Material kommt inzwischen eine ganz besondere Bedeutung zu, da
der industrielle Torfabbau in Bayern mit der Schließung der Torfwerks Raubling-Nicklheim im Dez.2005 zu Ende
gegangen ist.
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